Brand Niederkassel: Unimog löst Großfeuer in landwirtschaftlicher Halle aus – Wasserversorgung erschwert Löscharbeiten

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Einsatz in Niderkassel – Bahnhofstr, NRW, Deutschland

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Datum: 24.03.2026, 13:22 Uhr
NEWSID: 16 - Bahnhofstr, Niderkassel, Deutschland
Unimog-Brand breitet sich aus: Werkstatt und Wohneinheiten betroffen – keine Verletzten gemeldet

Update mit O-Ton BM Niederkassel:

Am Dienstagmittag gegen 12:00 Uhr ist es im Niederkasseler Ortsteil Rheidt zu einem Großbrand in einem landwirtschaftlichen Betrieb gekommen.

Nach ersten Erkenntnissen fing ein Unimog in einer Halle Feuer, die Flammen griffen rasch auf das gesamte Gebäude über. In der Halle befanden sich neben Werkstätten auch Wohneinheiten. Alle Personen konnten rechtzeitig evakuiert werden, verletzt wurde nach Angaben der Stadt niemand.

Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot im Einsatz. Zeitweise waren rund 100 Einsatzkräfte vor Ort. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da es zunächst keine ausreichende Wasserversorgung gab. Löschfahrzeuge mussten Wasser im Pendelverkehr zur Einsatzstelle bringen, inzwischen wurde eine Schlauchleitung zu einer weiter entfernten Wasserquelle aufgebaut. Die Halle stand zeitweise in weiten Teilen in Vollbrand.

Bürgermeister Matthias Großgart bestätigte vor Ort, dass sich das Feuer offenbar von einem Fahrzeug aus schnell ausgebreitet habe. In den vergangenen Jahren habe es bereits mehrfach größere Brände in Gewerbe- und Industriehallen gegeben, ein Einsatz dieser Größenordnung bleibe für die Stadt jedoch außergewöhnlich. Die Löscharbeiten werden voraussichtlich noch bis in die Abendstunden andauern.

Die Ursache des Feuers ist bislang unklar, die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

O-Ton Bürgermeister Niederkassel (Matthias Großgart):

„Es deutet alles darauf hin, dass sich ein Fahrzeug in einer Halle hier entzündet hat und dann die Halle relativ schnell auch in Brand geraten ist. […] Das größte Problem ist die Wasserversorgung hier. Wir mussten erst mit einem Pendelverkehr von Feuerwehrfahrzeugen mit Wasser arbeiten. Jetzt gibt es eine Schlauchverbindung zur nächsten Wasserquelle. […] Wir gehen davon aus, dass wir mittlerweile fast dreistellig sind, was die Einsatzkräfte angeht. […] Verletzte gab es keine. Es konnten alle rechtzeitig evakuiert werden. […] Es wird sicher bis zum Abend dauern, bis die Einsatzstelle endgültig verlassen werden kann.“

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Quelle: Alexander Franz

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